Eisprungrechner
Viele Frauen spüren es, wenn sich die Eizelle auf den Weg in die Gebärmutter macht. Der sogenannte Mittelschmerz ist eine sichere Methode.

Den Eisprung zu berechnen ist nicht schwer. Mit einem Eisprungkalender und dem Eisprungrechner auf dieser Seite benötigt du nur ein paar Sekunden. Für eine sichere Anwendung ist es sinnvoll, sich auch ein wenig mit den medizinischen Grundlagen auseinanderzusetzen. Wer gut über die Zusammenhänge Bescheid weiß, ist sich über die Möglichkeiten und Grenzen von einem Fruchtbarkeitsrechner im Klaren.

 

Eisprungrechner: Schwanger werden oder verhüten ?

Die meisten Paare glauben, Sie haben nur die Wahl zwischen einer Verhütungsmethode und einer Schwangerschaft. Wenn du dich mit dem weiblichen Zyklus befasst, eröffnet sich eine dritte Methode. Mit dieser kannst du nicht nur deine fruchtbaren Tage, die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter und den Geburtstermin berechnen. Innerhalb gewisser Grenzen lässt sich diese Methode auch zur Empfängnisverhütung verwenden.

 

Was der Fruchtbarkeitsrechner kann und was nicht

Wie der weibliche Zyklus funktioniert und wann genau der Eisprung einsetzt, ist schon lange bekannt. Der Eisprungkalender bringt diese Erkenntnis nur in ein leichtes Schema. Der Eisprungrechner ist mit Fehler behaftet, denn wann die Einnistung der Eizelle genau erfolgt hängt von vielen Faktoren ab. Stress oder eine leichte Erkältung kann den Zeitpunkt nach hinten verschieben. Deshalb kann für die Richtigkeit des Kalenders und für den genauen Geburtstermin keine Gewähr übernommen werden. Willst du momentan nicht schwanger werden, solltest du zusätzlich eine andere Verhütungsmethode verwenden.


So berechnest du deinen Eisprung

Das Prinzip ist sehr einfach. Dein Zyklus dauert normalerweise 28 Tage. Der genaue Zeitraum kann ein wenig abweichen. Sollte diese sehr stark sein, ist es besser, einen Gynäkologen zu Befragen. Es kann eine Störung oder eine Erkrankung vorliegen. Ungefähr nach vierzehn Tagen verlässt das Ei den Eileiter und nistet sich in der Gebärmutter ein.

Nur zu diesem Zeitpunkt ist eine Befruchtung möglich. Der Eisprungkalender teilt einfach die Anzahl der Tage durch zwei, allerdings ist ein Tag zu ungenau. Es ist immer ein Zeitraum von ungefähr fünf Tagen.

Um mit dem Eisprungrechner deine fruchtbaren Tage genau zu berechnen, ist es sinnvoll, wenn du über den genauen Ablauf deiner Periode Notizen machst. Schreibe auf, wann der erste Tag deiner Regelblutung ist und wie lange deine Periode genau dauert. Diese Daten gibst du in den Fruchtbarkeitsrechner ein. Weitere Daten sind gar nicht notwendig.

 

Eisprungrechner: Ein Tag Enthaltsamkeit genügt nicht

In Internetseiten und Büchern ist zu lesen, dass eine Frau nur 24 Stunden am Tag fruchtbar ist. Nun stellt sich die Frage, wieso beim Eisprungkalender immer fünf Tage angegeben sind, an denen die Einnistung stattfinden kann. Eisprung wie Geburtstermin lassen sich niemals exakt planen und deshalb ist es sinnvoll, nicht einen festen Tag, sondern einen Zeitraum festzulegen. Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, ist es sinnvoll, wenn du den Zeitraum noch ein wenig verlängerst.

Es gibt jedoch noch einen anderen Grund. Spermien überleben bis zu fünf Tage. Es kann also sein, dass nach dem Geschlechtsverkehr noch kein Eisprung erfolgt. Dieser ist ein paar Tage nach dem Sex. Trotzdem kann die Eizelle noch befruchtet werden. Der Eisprungrechner berücksichtigt das. Deshalb der größere Zeitraum.

 

Kann man mit dem Fruchtbarkeitsrechner das Geschlecht bestimmen?

Dies hört man immer wieder. Grundsätzlich sollte einem das Geschlecht des Kindes egal sein. Wer jedoch unbedingt ein Mädchen oder einen Jungen möchte, kann das mit dem Fruchtbarkeitsrechner innerhalb bestimmter Grenzen berechnen. Das Geschlecht wird durch das jeweilige Chromosom bestimmt. Das Gen Der Eizelle enthält ein X-Chromosom. Die Spermien entweder ein X oder ein Y-Chromosom. Trifft nun ein X-Chromosom-Sperma auf die Eizelle, wird es ein Mädchen, handelt es sich um ein Y-Chromosom, wird es ein Junge.

Die weiblichen Spermien überleben länger als die männlichen. Hast du drei bis vier Tage vor dem Eisprung Sex, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sich nach der Einnistung ein weiblicher Fötus entwickelt. Wie schon gesagt ist das sehr ungenau, da sich der Zyklus immer ein wenig verschieben kann. Genau Bescheid weißt du erst, wenn du vor dem Geburtstermin mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung das Geschlecht bestimmen lässt.

 

Andere Methoden, um den Eisprung festzustellen

Wenn es um Empfängnisverhütung geht, ist der Eisprungkalender eine gute Hilfe, da er den ungefähren Zeitpunkt festlegt. Willst du wissen, ob du aktuell gerade einen Eisprung hast oder kurz davor stehst, gibt es noch andere Methoden.

Viele Frauen spüren es, wenn sich die Eizelle auf den Weg in die Gebärmutter macht. Der sogenannte Mittelschmerz ist eine sichere Methode. Die fruchtbaren Tage, die dem Eisprung vorausgehen, kannst du auch mit Hilfe eines sogenannten Ovaluationstests feststellen. Dein Körper bildet dabei das sogenannte Luteinisierende Hormon (LH). Dieses lässt sich durch den entsprechenden Test im Urin nachweisen. Diesen kannst du diskret bei Amazon kaufen – folge einfach diesem Link.

Eine weitere Methode ist die Messung der Basaltemperatur. Dieses steigt ein wenig nach. Dies fällt im normalen Leben kaum auf, ein empfindliches Thermometer misst den Unterschied. Nicht zuletzt verändert sich der Zervixschleim. Um die Befruchtung zu erleichtern, wird dieser ein wenig dünnflüssiger.

Die genannten Methoden sind eine zusätzliche Hilfe. Allerdings stellen sie auch keine sichere Methode dar. Wenn du aktuell nicht schwanger werden willst, verwende zusätzlich andere Methoden.

 

 

Fazit zum Eisprungrechner

Der Eisprungkalender stelle eine leichte Methode dar, um den genau Zyklus Ablauf zu berechnen. Der Eisprungrechner ist jedoch keine sichere Methode. Du kannst damit zwar einigermaßen sicher den voraussichtlichen Geburtstermin ausrechnen, doch zur Empfängnisverhütung eignet es sich nicht. Willst du die Einnistung der Eizelle verhindern, ist es besser, noch auf eine andere Methode zurückzugreifen. In den Eisprungkalender musst du nur die deine Zyklusdauer und den ersten Tag deiner letzten Periode eingeben. So ganz nebenbei erfährst du viele wichtige Fakten über deinen Körper.